Wie funktioniert das 3-Konten-Modell?

Dieser Gastbeitrag wurde von Erfolgsquelle.net erstellt.

Der Monat ist noch nicht vorbei, aber das Portemonnaie bereits leer – Kennst du das? So geht es vermutlich vielen. Mit dem 3-Konten-Modell kannst du das ändern. Es hilft dir dabei, deine Finanzen besser zu organisieren und Geld zu sparen. Mit dem 3-Konten-Modell hast du immer genug Geld für Konsum und Ersparnisse.

Was das 3-Konten-Modell ist, wie es funktioniert und für wen es geeignet ist, erklären wir dir in diesem Beitrag.

Was ist das 3-Konten-Modell?

Das 3-Konten-Modell ist ein cleveres System, mit dem du deine Finanzen besser im Griff hast. Wie der Name schon verrät, nutzt du dafür drei verschiedene Bankkonten.

Die Idee stammt von Bodo Schäfer, einem Finanz- und Motivationsexperten. Das 3-Konten-Modell kann sowohl im privaten als auch geschäftlichen Bereich angewendet werden.

Es lässt sich sehr einfach umsetzen, weil du einfach nur drei verschiedene Bankkonten brauchst. Das erste ist das Hauptkonto, mit dem du alle Fixkosten wie Miete, Strom und Essen bezahlst. Das zweite dient persönlichen Ausgaben; mit dem Geld des zweiten Kontos kannst du dir etwas gönnen. Es ist zum Spaß haben gedacht. Zu guter Letzt fehlt noch das dritte Konto, welches du für den Vermögensaufbau nutzt.

Durch die Anwendung des 3-Konten-Modells kannst du effektiv Geld sparen und Rücklagen bilden. Du wirst am Monatsende nicht mehr in ein leeres Portemonnaie schauen müssen.

Für wen eignet sich das 3-Konten-Modell?

Du willst endlich mehr Geld sparen, guckst am Monatsende aber immer in die Röhre?

Kein Problem! Das 3-Konten-Modell macht es möglich. Selbst Menschen mit einem geringen Einkommen können dank des Kontensystems Geld zur Seite legen.

Im Grunde genommen eignet sich das Modell für fast jeden:

  • Singles
  • Alleinerziehende Mütter oder Väter
  • Rentner
  • Familien
  • Paare

Wie funktioniert das 3-Konten-Modell?

Neben deinem Hauptkonto eröffnest du noch zwei weitere Bankkonten.

Auf dein Hauptkonto erhältst du weiterhin dein Gehalt und bezahlst mit diesem die alltäglichen Verpflichtungen. Mit dem zweiten Konto finanzierst du Vergnügen und Konsum. Das dritte Konto ist für Rücklagen und das Investieren gedacht.

Bestenfalls eröffnest du dir zwei kostenlose Konten bei einer modernen Direktbank wie N26 oder vivid money. Bei diesen Anbietern kannst du deine Bankkonten über das Smartphone verwalten und bei Bedarf neue Unterkonten mit einer eigenen IBAN erstellen.

Dein Hauptkonto

Dein Hauptkonto bildet die Basis. Auf dieses Konto gehen all deine Einnahmen – ob Gehalt, Lohn, Nebenjob, Kindergeld oder Unterhalt.

Es ist übrigens eine gute Gelegenheit über einen Bankwechsel nachzudenken, wenn du für dein jetziges Konto Gebühren zahlst. Mit einem kostenlosen Girokonto könntest du einiges an Geld sparen.

Zukünftig wirst du mit deinem Hauptkonto nur noch monatliche Fixkosten wie Miete, Versicherungen und Nebenkosten bezahlen; Lebensmittel zählen auch dazu.

Ob du neue Kleidung ebenfalls dazu zählst, ist deine eigene Entscheidung. Wenn du aus Spaß shoppst, gehören die Ausgaben eher zu deinem Spaßkonto.

Dein Spaßkonto

Wenn du deine Finanzen im Griff hast, macht es viel mehr Spaß, Geld auszugeben.

Dank deinem Spaßkonto kannst du jeden Monat ohne ein schlechtes Gewissen Geld für Party, Urlaub und andere Dinge ausgeben, die dir Spaß bereiten. Wenn das Spaßkonto am Monatsende leer ist, ist das kein Problem.

Um konsequent zu bleiben, richtest du einen monatlichen Dauerauftrag von deinem Hauptkonto auf das Spaßkonto ein. Welcher Betrag monatlich überwiesen wird, richtet sich nach deinen persönlichen Ansprüchen.

Schau dir gegebenenfalls alte Kontoauszüge an und ermittle die Summe, die du monatlich für „Spaß“ ausgibst. Eventuell musst du etwas nachjustieren, damit noch genug Geld zum Sparen übrigbleibt.

Dein Sparkonto

Dreimal darfst du raten, welches Konto noch fehlt. Das Sparkonto!

Jeden Monat überweist du per Dauerauftrag einen fixen Betrag auf dieses Konto, der somit zum Polster für Sonderausgaben wird. Viele Experten empfehlen eine Rücklage von mindestens drei Monatsgehältern, um bei plötzlich höheren Ausgaben auf der sicheren Seite zu sein.

Wenn du erfolgreich eine Rücklage gebildet hast, solltest du das Geld investieren, damit es nicht inflationär an Kaufkraft verliert. Bei einigen Online-Brokern kannst du schon mit 1 Euro Gebühr Aktien und ETFs handeln.

Wichtig ist, dass du das Geld auf dem Sparkonto nicht anrührst und keine sonstigen Ausgaben mit diesem Konto finanzierst.

Idealerweise handelt es sich um ein Tagesgeldkonto, mit dem du zumindest ein paar Zinsen kassierst. Langfristig führt jedoch kein Weg an der Börse vorbei.

Was sind die Vorteile des 3-Konten-Modells?

Das 3-Konten-Modell hat zahlreiche Vorteile. Es ist in nahezu jeder Lebenssituation sinnvoll, das Modell anzuwenden. Einige der Vorteile sind:

  • Besserer Überblick: Mit dem 3-Konten-Modell bekommst du einen besseren Überblick über alle Zahlungseingänge und -ausgänge. Du kannst jederzeit nachvollziehen, wohin das Geld fließt.
  • Zukunftsfähig: Wenn du regelmäßig einen gewissen Anteil deines Einkommens auf dein Sparkonto überweist, machst du dich fit für die Zukunft. Du sorgst finanziell vor und baust Vermögen auf.
  • Gesteigerte Lebensqualität: Geld ausgeben fühlt sich nicht mehr schlecht an. Das Geld auf deinem Spaßkonto wird zu einer fixen Größe. Wenn es ausgegeben ist, gibt es nichts mehr.
  • Sparen ist einfacher: Für Familien sind die monatlichen Ausgaben meist ein Fass ohne Boden. Geld versickert in Kleinigkeiten, von denen man schon genug hat. Wenn alle Ausgaben gebündelt sind, ist es einfacher zu sparen.

Das 3-Konten-Modell in der Praxis (Beispiel)

Um dir das 3-Konten-Modell und die Funktionsweise etwas greifbarer zu machen, folgt ein Beispiel:

Nehmen wir an, du verdienst monatlich 2000 Euro, die auf dein Hauptkonto überwiesen werden. Du willst 20 Prozent davon sparen und 10 Prozent für Spaß ausgeben. Die restlichen 70 Prozent sind Lebenshaltungskosten.

Dann richtest du zwei Daueraufträge ein, die zu Beginn des Monats ausgeführt werden: 400 Euro an dein Sparkonto und 200 Euro an dein Spaßkonto. Die restlichen 1400 Euro werden für alltägliche Verpflichtungen ausgegeben.

Durch die Daueraufträge stellst du sicher, dass ein Teil des Geldes auch wirklich fürs Sparen genutzt wird und nicht schon ausgegeben ist.

50-30-20 oder 70-20-10

Du kannst natürlich selbst entscheiden, wie du dein Geld im Rahmen des 3-Konten-Modells aufteilst.

Trotzdem möchten wir dir zwei sehr beliebte Verteilungsvarianten vorstellen, 50-30-20 und 70-20-10. Je nach Lebensstil, Mietkosten und Einkommenshöhe lässt du:

  • 50 bzw. 70 Prozent auf deinem Hauptkonto
  • 30 bzw. 20 Prozent überweist du auf dein Spaßkonto
  • 20 bzw. 10 Prozent werden zurückgelegt (Sparkonto)

Die beiden Verteilungsvarianten erleichtern die Aufteilung deines Einkommens und helfen dir dabei, dein Budget effektiver zu nutzen. Welche Option du letztendlich wählst, oder ob du dein Einkommen ganz anders aufteilst, entscheidest du.

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