5 schlechte Geldgewohnheiten die du direkt aufgeben solltest

5 schlechte Geldgewohnheiten die du direkt aufgeben solltest

Schlechte Geldgewohnheiten, hat fast jeder, 5 Tipps, warum du sie aufgeben solltest

Es ist ziemlich leicht schlechte Geldgewohnheiten zu entwickeln, während wir unser Leben gestalten. Z.B. einige von uns gehen immer viel zu spät Schlafen, Andere ernähren sich schlecht. Diese schlechten Gewohnheiten können deine körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Solche einfachen Gewohnheiten können dich nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell schaden. Deswegen findest du hier 5 schlechte Geldgewohnheiten die du direkt aufgeben solltest.

1. Du führst kein Haushaltsbuch

Ohne ein Haushaltsbuch hast du keine Kontrolle über deine Einnahmen sowie Ausgaben. Du solltest wissen, wo dein Geld tatsächlich Monat für Monat hingeht. Falls du kein Haushaltsbuch hast, solltest du dir schnellstmöglich eine Stunde Zeit nehmen und eins aufsetzten.

Wenn du dir dein Haushaltsbuch erstellt hast, solltest du die Daten des letzten Jahres aus deinen Bankauszügen in dein Haushaltsbuch einfügen. Gebe deine gesamten Ausgaben und die Durchschnittskosten für Lebensmittel ein. Wenn du das alles sorgfältig gemacht hast, siehst du relativ schnell, wo und wie du zu viel Geld ausgibst und einsparen kannst.

2. Du lebst von Gehalt zu Gehalt

Viele Deutsche leben von der Hand in den Mund und wissen schlimmsten Falls nicht wie das Geld bis zum Monatsende reichen soll. Sie haben einfach kein Geld auf der Bank worauf sie zugreifen können. Ist das bei dir auch der Fall? Dann solltest du dein neu erstelltes Haushaltsbuch nehmen und gucken, wo du regelmäßig Geld sparen kannst.

Wenn du kein Geld mehr am Monatsende zur Verfügung hast, solltest du dich dazu entschließen deine schlechten Gewohnheiten zu beenden. Wie z.B. regelmäßige Restaurant besuche, das Fitnessstudio zu kündigen, das du vielleicht gar nicht besuchst. Hast du teure Abos wie Netflix, Sky, Amazon Prime oder gar gleich alle Drei? Suche dir das für dich günstigste raus und kündige die restlichen. Du sollst nicht auf alles verzichten, du solltest nur soviel einsparen, das am Monatsende noch Geld übrig bleibt.

3. Du hast noch keinen Notfallfonds

Ein Notfallfonds zu haben ist nicht nur für ältere Menschen gut, sondern genauso gut auch für jüngere Leute. Er kann einen ungemein beruhigen und hilft einem in schlechten Zeiten. Dein Notfallfonds sollte mindestens aus 3-6 Monatsgehältern bestehen, wenn nicht sogar aus 12. Dieser ist dazu da, falls mal etwas unverhofft kaputtgeht und du auf die Schnelle mal eine größere Summe Geld benötigst.

Dein Notfallfonds sollte nicht aus Altersvorsorgekonten bestehen, sondern Geld auf deinem Sparkonto, auf das du jeder Zeit verfügen und zugreifen kannst. Deine Altersvorsorge ist für deinen Ruhestand gedacht und nicht für schlechte Zeiten. Wenn du keinen speziellen Notfallfonds hast, musst du möglicherweise dein Sparguthaben zu schnell abbauen, was deine Anlagerenditen verringern und die Chancen erhöhen könnte, dass dir in den späteren Jahren das Geld ausgeht.

schlechte Geldgewohnheiten

4. Ausgaben für deine Kinder vorziehen als für deine Altersvorsorge zu sparen

Viele Eltern fühlen sich unter Druck gesetzt, ihre erwachsenen Kinder finanziell zu unterstützen. Ob das nun in Form von Studiengebühren, als auch Hilfe beim Kauf eines Hauses oder in Form von großen Geldgeschenken geschieht: Solche Großzügigkeit geht oft zulasten der eigenen finanziellen Sicherheit.

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Wenn du deinen Kindern helfen willst, stelle sicher, dass du ihnen schon in jungen Jahren den Umgang mit Geld beibringst.

Das Buch von Bodo Schäfer “Ein Hund namens Money” * legt Kinder aber auch Erwachsenen den Umgang mit Geld sehr gut nah

Aber solltest du deine Kinder auch finanziell Unterstützen, solltest du dies in dein Haushaltsbuch mit aufnehmen, um sicherzugehen, dass du es dir leisten kannst, ohne deine Sparkonten zu schnell abzuräumen. Wenn dein Budget nicht lange genug reicht, musst du lernen, nein zu sagen.

Auch wenn es schwierig sein kann, seine Kinder zurückzuweisen, wenn sie finanzielle Probleme haben, oder zu ertragen, dass sich die eigenen Kinder mit Studentendarlehen belasten, wird es niemandem in der Familie helfen, wenn du später im Ruhestand pleite gehst, weil du deinen Kindern heute zu viel Geld gibst.

5. Du sparst nicht richtig für deine Altersvorsorge

Wenn du einer der wenigen bist, der für seine Altersvorsorge spart, stellt sich noch die Frage, ob du auch richtig sparst? Denn das Gesparte einfach nur auf dem Sparkonto liegen zu haben bringt dir absolut nichts. Schlimmer noch, die Inflation sorgt dafür, dass es von Jahr zu Jahr immer weniger Kaufkraft hat.

Es ist wirklich klasse, wenn du einer der wenigen bist, der für seine Rentenzeit Geld zur Seite legt, aber du musst dieses Geld auch gewinnbringend investieren. Fange an dich mit den Grundlagen des Investieren vertraut zu machen und lass dein Geld für dich arbeiten, in dem du die Macht des Zinseszins und der Zeit auf deiner Seite hast.

Spare für deinen Ruhestand
Spare für deinen Ruhestand

Lass dir von diesen schlechten Geldgewohnheiten nicht deine goldenen Jahre vermiesen

Fehler bei dem Umgang mit Geld zu machen, dass passiert jedem und wird auch weiterhin jedem passieren, wichtig ist aber, dass man aus seinen Fehlern lernt. Das Erreichen deiner finanziellen Ziele sollte mit einer der höchsten Prioritäten haben. Deswegen ist es nie zu spät, egal wie alt du bist, jetzt diese fünf schlechten Geldgewohnheiten abzulegen.

Wenn du zu großzügig mit deinen Kindern umgehst, kein Haushaltsbuch führst oder keinen Notfallfonds hast, kann es schwierig werden, für den Ruhestand zu sparen. Du möchtest doch nicht in deinem Ruhestand damit die Zeit verbringen, zu knausern, und du willst definitiv nicht gezwungen werden, in deinen 60ern, 70ern oder 80ern wieder arbeiten zu gehen. Daher solltest du sicherstellen, dass du diese fünf schlechten Geldgewohnheiten vermeidest, damit du den Ruhestand haben kannst, den du verdienst.