Investieren in Immobilien – drei spannende Alternativen

Die Preise für Häuser und Wohnungen sind in den vergangenen Jahren in die Höhe geschossen – trotzdem ist das Investieren in Immobilien für viele Anleger ein spannendes Thema. In vielen Gegenden Deutschlands ist es jedoch mittlerweile sehr schwierig, passende Alternativen zu finden. Eine Wohnung, die sich für die Vermietung eignet oder gar ein größeres Objekt, in dem mehrere Wohnungen zu finden sind – langfristig ist die Rendite nur dann interessant, wenn auch der Kaufpreis stimmt.

Wer nicht über das nötige Kleingeld verfügt, kann heute aber auch schon mit recht kleinen Beträgen vom Boom auf dem Markt profitieren. Einige sogenannte Crowdfunding-Plattformen haben das Investieren in Immobilien so aufgebaut, das man bereits mit wenigen Hundert Euro – oder sogar noch kleineren Beträgen – einsteigen kann. Auf diese Weise lässt sich das Risiko streuen, das mit dieser Form der Kapitalanlage natürlich verbunden ist.

In Deutschland zählt Bergfürst zu den bekanntesten Anbietern in diesem Bereich. Die Plattform lockt immer wieder mit neuen Projekten und relativ hohen Renditen. In der Regel liegen diese zwischen sechs und acht Prozent. (Weitere Details sowie einen Zehn-Euro-Gutschein zum Start gibt es unter diesem Link.)

Davon abgesehen lohnt sich jedoch auch ein Blick ins Ausland. Dort haben deutsche Anleger ebenfalls die Möglichkeit, in ganz bestimmte Projekte zu investieren. Natürlich sollte man bei keinem dieser Anbieter sein gesamtes Vermögen anlegen. Als Beimischung für das eigene Portfolio bieten sich jedoch durchaus attraktive Chancen.

Alternative 1: Estateguru

Auf der Website von Estateguru haben Nutzer die Chance, in Kredite zu investieren, die durch Immobilien besichert werden. Nach eigenen Angaben handelt es sich hier sogar um den größten europäischen Marktplatz für diese Form von Darlehen. Estateguru wurde bereits im Jahr 2013 gegründet.

Der Hauptsitz ist bis heute in Tallinn, der Hauptstadt von Estland. Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt der Darlehen auch im Baltikum, also in Estland, Lettland und Litauen. Darüber hinaus sind jedoch auch Kreditnehmer aus Finnland und Spanien vertreten. Weitere Länder sollen in Zukunft folgen.

Die durchschnittliche Rendite liegt bei mehr als elf Prozent. Im Mai 2021 wurde zudem eine Kapitalerhöhung abgeschlossen. Dafür wurden innerhalb von nur neun Tagen rund 1,3 Millionen Euro auf der Crowdfunding-Plattform Seedrs eingesammelt. Das eigentlich geplante Ziel von 500.000 Euro wurde damit deutlich übertroffen – in den kommenden Monaten dürfte deshalb die weitere Expansion des Angebots im Vordergrund stehen.

» Hier geht es direkt zur Website von Estateguru

Alternative 2: Bulkestate

Mit Bulkestate stammt noch ein weiterer Anbieter für das Investieren in Immobilien per Crowdfunding aus der estnischen Hauptstadt Tallinn. Auf dieser Plattform kann man sich zum einen für eine Investition in spezielle Projekte entscheiden, die zu einem festgelegten Zeitpunkt zurückgezahlt werden. Die Anleger tragen also ihren Teil zur Finanzierung bei

Alternativ dazu wird auch der Gruppenkauf von Wohnungen angeboten. Dabei erhalten die Käufer einer Wohnung einen relativ hohen Rabatt gegenüber dem Marktpreis, wenn über Bulkestate alle Wohnungen im jeweiligen Gebäude verkauft werden. Das ist für Immobilienentwickler sehr attraktiv, da sie sich nicht auf die Vermarktung einzelner Wohnungen konzentrieren müssen. Für die Käufer kann solch eine Variante aufgrund des Rabatts interessant sein.

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Bislang ist das Angebot auf der Website vor allem auf die baltischen Länder und auf Finnland beschränkt. Trotzdem handelt es sich um ein spannendes Projekt, da in diesen Ländern durchaus Renditen im zweistelligen Bereich möglich sind.

» Hier geht es direkt zur Website von Bulkestate

Alternative 3: Max Crowdfund

Der dritte Anbieter auf der Liste ist Max Crowdfund, ein Unternehmen aus den Niederlanden. Investoren aus Deutschland sollten wissen, dass es die Website zwar schon in verschiedenen Sprachen gibt, allerdings noch nicht auf Deutsch. Nichtsdestotrotz kann man hier schon die ersten Möglichkeiten für eine Anlage in deutschen Immobilienprojekten finden.

Im März 2021 hat die Max Property Group (MPG) bekanntgegeben, dass das Unternehmen mit einer halben Million Euro neuem Eigenkapital weiter wachsen will. Die MPG ist der Betreiber hinter der Max Crowdfund-Plattform. Unter anderem will das Unternehmen auch in Neuseeland, Schweden, Australien und Großbritannien aktiv werden. Auch die USA sowie Südafrika sollen noch im Jahr 2021 dazukommen.

Insgesamt dürfte das Portfolio auf der Website also in den kommenden Jahren nach und nach größer werden. Besonders wichtig dabei sind natürlich die möglichen Renditen, die hier ebenfalls sehr interessant sind.

» Hier geht es direkt zur Website von Max Crowdfund

Fazit zum Investieren in Immobilien

Alles in allem ist das Investieren in Immobilien heute einfacher als je zuvor. Selbst mit kleinen Beträgen können Sparer an diesem Markt teilhaben. Natürlich sollte man sich bei Projekten mit hohen Renditechancen auch über die Risiken bewusst sein. Wer sich jedoch vorher genau informiert, kann von den Chancen auf dem deutschen Markt sowie im Ausland durchaus profitieren.


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