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Kryptowährungen sind schon lange in aller Munde – mit dem Börsengang von Coinbase im April 2021 gehören diese nun aber auch offiziell zum Mainstream in der Finanzwelt. Der Börsengang selbst war sehr erfolgreich. Der erste Kurs lag bei 381 US-Dollar, also deutlich über dem Referenzpreis von 250 US-Dollar. Danach ging es zwar ein wenig bergab, trotzdem hat sich die Handelsplattform damit fest etabliert. Schon jetzt kaufen und verkaufen weit über 50 Millionen Nutzer Kryptowährungen mit Hilfe von Coinbase – oder verschicken diese an andere Nutzer.

Viele Analysten beschreiben den Börsengang als Meilenstein, der zu einer noch größeren Akzeptanz von Bitcoin und Co. führen dürfte. Bislang gab es für den gesamten Sektor noch viele Schwierigkeiten, bei Anlegern und in der Öffentlichkeit Vertrauen zu gewinnen. Der Börsengang von Coinbase zeige jedoch, “dass die Krypto-Branche hier ist, um zu bleiben”, sagt Charles Hwang, Professor am Baruch College in New York.

Wer die Plattform selbst testen möchte, kann dazu diesen Link nutzen. Wer sich darüber anmeldet, erhält nach dem Kauf von Kryptowährungen im Wert von 100 US-Dollar (bzw. dem Gegenwert in Euro) eine Gutschrift im Wert von 10 US-Dollar (bzw. dem Gegenwert in Euro).

Eine Besonderheit des Börsengangs war die Tatsache, dass es keine Unterstützung durch teure Investmentbanken gab. Vielmehr hatte Coinbase bei der US-Börsenaufsicht eine Direktplatzierung beantragt. Dabei gibt es kein Verfahren zur Preisbildung vor dem eigentlichen Start in den Handel.

Durch den Handel an der Börse haben Anleger nun die Chance, auch indirekt vom Aufstieg der zahlreichen Kryptowährungen zu profitieren. Man muss nicht selbst in Bitcoin, Ethereum oder eine andere dieser Währungen investieren und auf einen steigenden Kurs hoffen. Stattdessen kann man darauf setzen, dass Coinbase als Handelsplattform möglichst viele Nutzer anzieht und auf diese Weise Geld verdient, die dann wiederum zu Dividenden und steigenden Kursen führen.

Natürlich dürften die Umsätze von Coinbase – genau wie bei anderen Handelsplattformen – auch in der Zukunft stark von der Kursentwicklung im Kryptobereich abhängig sein. Hier gibt es allerdings ebenfalls gute Nachrichten. Immer mehr Unternehmen akzeptieren nämlich schon heute Bitcoin oder andere Varianten als Zahlungsmittel. Selbst bei Visa oder beim Autohersteller Tesla ist es schon jetzt möglich, damit zu bezahlen.

Große Nachfrage zeigt Potenzial von Coinbase

Wie groß die Nachfrage nach Kryptowährungen schon heute ist, zeigen aktuelle Studien. In Südamerika besitzen bereits mehr als sechs Prozent aller Internetnutzer Kryptowährungen, auch in Afrika und Asien liegt dieser Wert über fünf Prozent. Europa hängt noch ein wenig hinterher, auch hier dürften die Wachstumsraten in den kommenden Jahren allerdings enorm sein.

Gerade für private Anleger ist es wichtig, auch auf die Risiken zu achten. Die Kurse von Kryptowährungen schwanken in der Regel enorm. Deshalb handelt es sich derzeit noch nicht um eine klassische Geldanlage, sondern eher um spekulative Geschäfte.

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Auf lange Sicht lohnt es sich allerdings in jedem Fall, sich mit diesem Thema zumindest zu beschäftigen. Schließlich dürften diese Zahlungsmittel in den kommenden Jahren eine ganze Reihe von zusätzlichen Anwendungen ermöglichen. Schon heute sind zum Beispiel die sogenannten NFTs sehr populär, die ebenfalls auf der Blockchain-Technik basieren und eng mit Kryptowährungen verbunden sind. Ein Beispiel dafür ist die Plattform Sorare, die Fantasy-Fußball und Sammelkarten auf der Basis der Blockchain verbindet – der Kauf wird über die Kryptowährung Ethereum abgerechnet. Mit Hilfe von Coinbase kann man davon potenziell profitieren – entweder durch den Kauf von Kryptowährungen oder mit Hilfe der Anlage in Aktien des Unternehmens.

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